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Stiftung Warentest überprüft Tests zur Krebsfrüherkennung

Krebsfrüherkennung, deutsche Ärzte forderten schon Anfang des vorigen Jahrhunderts dazu auf, nach Anzeichen beginnender Krebserkrankung zu suchen. Damals waren schwerwiegende Operationen die mögliche Therapie. Heute geht es vor allem darum, Krebs im frühesten Stadium zu erkennen. Die Methoden der Früherkennung haben sich verfeinert, es gibt Angebote für die wichtigsten Krebsarten, oft übernimmt die Krankenkasse die Kosten.

Eine Studie unter 10.000 EU-Bürgern aus neun Ländern erbrachte ein für die Vorsorge erfreuliches Ergebnis – die Europäer sind Optimisten. Das bedeutet zwar nicht gleich, dass auch alle Vorsorgemaßnahmen genutzt werden, aber vom Nutzen dieser Maßnahmen überzeugt sind die meisten, vor allem auch in Deutschland.

Doch wie gut sind die Ergebnisse, die dabei herauskommen, wirklich? Und hier zeigt sich wiederum ein breites Unwissen. Früherkennung wird überschätzt. Das deckt sich mit zahlreichen wissenschaftlichen Studien, die zu wenig nachweisbare Effekte einer Reihe von Früherkennungsmaßnahmen dokumentieren.

Auch hier scheint sich zu bestätigen: Die beste Prophylaxe ist eine gesunde Lebensweise – viel Bewegung, richtige Ernährung, Verzicht auf Nikotin und zu viel Alkohol.

Die Stiftung Warentest hat die wichtigsten Tests zur Krebsfrüherkennung unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse sind zum Teil ernüchternd, allerdings gibt es in der Regel keine Alternative. Entscheidend ist, dass jeweils abgewägt werden sollte, was für eine Maßnahme spricht und was dagegen. Auf ihren Websites stellt Stiftung Warentest dazu umfangreiche Informationen bereit:

Zu den wissenschaftlich überprüften Test zur Krebsfrüherkennung.