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Interdisziplinäre Zusammenarbeit, ganzheitlicher Ansatz:
Neues Berliner Beckenbodenzentrum widmet sich Tabuthemen

Berlin, 20. Oktober 2009. Blasenschwäche, Analinkontinenz, Darmfisteln, Sexualstörungen: Erkrankungen und Störungen, über die niemand, ob Frau oder Mann, gern spricht. Welcher Arzt ist für solche Befindlichkeiten und Erkrankungen zuständig? Eine Antwort darauf gibt das Neue Deutsche Interdisziplinäre Beckenbodenzentrum. Am vergangenen Wochenende hat es sich auf einen Kongress vorgestellt. Dazu Dr. med. Annett Gauruder-Burmester, die Leiterin des Zentrums: „ Wir waren erstaunt und erfreut, dass das Thema unter Experten und Laien so großen Anklang fand. Unser Ansatz geht über vieles, was andere Zentren anbieten, hinaus: Gemeinsam mit Fachleuten verschiedener Disziplinen, in Zusammenarbeit mit Kliniken wollen wir Problemfragestellungen, auch Tabuthemen angehen. Der Kongress zeigte Diagnostik und Therapie des Beckenbodens bei Mann und Frau aus verschiedenen Fachbereichen auf. Wir sind uns einig – nur eine interdisziplinäre Therapie des Beckenbodens und der Beckenbodenorgane garantiert eine effektive Behandung im Sinne der PatientInnen.“
Das Beckenbodenzentrum in Berlin, im Frühjahr 2009 eröffnet, versorgt betroffene PatientInnen ganzheitlich. Experten aus den Fachbereichen Urogynäkologie, Urologie, Koloproktologie, Phytiotherapie, Allgemeinmedizin, ein Ernährungstherapeut und eine Hebamme gehören zum Team. Auch Traditionelle Chinesische Medizin und Naturheilkunde, Alternativkonzepte zur Schulmedizin werden herangezogen.

Informationen: www.deutschesbeckenbodenzentrum.de