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Frauen für Frauen: Plastische Chirurginnen
helfen Opfern in asiatischen Ländern

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Es geschieht in Indien, Pakistan, Bangladesh und anderen Ländern dieser Region immer wieder: Junge Frauen erleiden schwerste Verletzungen durch Säure, durch Feuer. Der Tatort: die eigene Wohnung, die der Schwiegereltern, das familiäre Umfeld. Aus ihm kommen auch die Täter. Mitgiftmorde und Säure-Attacken gehören zum unsäglichen Erbe einer Tradition, die in Indien und Nachbarländern immer noch lebt. Wenn eine Familie nicht die versprochene Mitgift für die Schwiegertochter erhält oder sich übervorteilt fühlt, kann das deren Todesurteil sein. Familienstreitigkeiten, vor allem über die Rechte jüngerer Frauen, sich unabhängig zu bewegen, arbeiten zu gehen oder zu studieren, provozieren Säureattacken, die jährlich Tausende Frauen entstellen. Wenn keine Hilfe kommt, fürs Leben.

Die Initiative Women for Women der Internationalen Vereinigung der Plastischen Chirurgen (IPRAS) tut etwas dagegen, hilft den Opfern. Gründerin ist deren Generalsekretärin, Dr. Marita Eisenmann-Klein. Die Regensburger Chefärztin – Mitglied des anna fischer Beirats, hatte gemeinsam mit der Münchner Plastischen Chirurgin DR. Constance Neuhann-Lorenz Ärztinnen und Ärzte ihres Fach, aber auch anderer, aufgerufen, den betroffenen Frauen zu helfen.

„Women for Women“ der IPRAS war geboren, Spenden und vielfältige Unterstützung blieben nicht aus. Inzwischen konnte vor Ort und durch die Einbeziehung auch lokaler Teams vielen Frauen eindrucksvoll geholfen werden.

Weitere Informationen:
www.womenforwomen-ipras.org